Kümmert euch um alle, die wegen ihres Glaubens gefangen sind. Sorgt für sie wie für euch selbst. Steht den Christen bei, die verhört und misshandelt werden. Leidet mit ihnen, als würden die Schläge euch treffen. Hebr 13,3 (Hfa)
Folterraum Plassenburg (Kulmbach)
Den meisten von euch wird OpenDoors (www.opendoors.de) ein Begriff sein. Es ist ein Werk, das sich um verfolgte Christen kümmert, darüber informiert und Fürbitte organisiert. Sie haben auch schon in unseren Gottesdiensten live berichtet. Gehörst du zu denen, die an solchen Sonntagen nicht kommen? In ALLEN Gemeinden, in denen ich bislang war, kam das vor. Es fällt schwer, sich das vor Augen zu malen, was unsere Glaubensgeschwister in solchen Ländern erleben müssen.
Im Hebräerbrief werden wir dazu aufgefordert, NICHT die Augen zu verschließen, sondern sogar so mitzuleiden, das würden wir selbst geschlagen. Warum?
Es gibt nur eine einzige Gemeinde Jesu. Diese weltweite Gemeinde besteht (noch) aus sehr vielen, sehr unterschiedlichen Gemeinden. Wobei es vermutlich in allen Gemeinden Menschen gibt, die zwar zur Gemeinde, aber nicht zum Leib Jesu gehören, weil sie nur Mitläufer sind. Sie sind dabei, aber weil sie ihr Leben nicht Jesus anvertraut haben, sind sie nur Mitläufer. Wer aber kein Mitläufer ist, der ist Teil vom Leib Jesu!
Frage:
Hat dir deine Zehe schon mal gesagt, dass du nicht so jammern sollst, wenn du Zahnschmerzen hast? Zähne haben doch nichts mit Zehen zu tun! Oder hat sich dein Knie schon mal beschwert, wenn du über Kopfschmerzen klagst, weil es mit deinem Kopf nichts zu tun habe?
Im Gegenteil: Wir alle wissen, wie ein eingewachsener Zehennagel, pulsierende Kopfschmerzen oder Karies den ganzen Körper lahm legen können. Alles leidet mit! Ich erinnere mich an einen Vortrag von Markus Rhode (Vorsitzender von OpenDoors), wo uns er genau diesen Zusammenhang vor Augen führte und darum bat, an unsere verfolgten Geschwister zu denken. Knallhart fordert uns Gottes Wort gerade in diesem Monat dazu auf:
Kümmert euch um alle, die wegen ihres Glaubens gefangen sind. Sorgt für sie wie für euch selbst. Steht den Christen bei, die verhört und misshandelt werden. Leidet mit ihnen, als würden die Schläge euch treffen. Hebr 13,3
Tun wir diesen Liebesdienst nicht, weil wir es sollen, sondern weil wir wissen, dass wir zueinander gehören: Die Hand hilft selbstverständlich, wenn der Zehennagel eingewachsen ist. Mund, Magen und Darm helfen dem Kopf oder den Zähnen, indem sie die Schmerztabletten verarbeiten und so für Entlastung sorgen. Wie einfach ist es da, ein Gebet für unsere Geschwister zu sprechen.
Tipp: Es gibt ein monatliches Gebetsheft von OpenDoors (https://www.opendoors.de/) mit einem kurzen Anliegen für jeden Tag (auch als App fürs Smartphone). Lasst uns dem Wort Gottes gehorchen und eintreten und beten gerade auch für unsere Geschwister, denen das Leid manchmal die Kehle so zuschnüren wird, dass sie es selbst nicht mehr schaffen.